Naturpark Strandzha

Mit einer Fläche von 1.161 km2 ist der Naturpark Strandzha das größte Schutzgebiet Bulgariens. Zum Schutzgebiet erklärt wurde der Naturpark laut Verordnung Nr. RD 350 vom 14.07.2000.
Der Naturpark befindet sich im Südosten des Landes. Seine südliche Grenze ist die Landesgrenze zur Türkei, in östlicher Richtung grenzt er an die Schwarzmeerküste. Der Naturpark befindet sich auf dem Gebiet des Strandzha-Gebirges, das sich in Bulgarien und der Türkei erstreckt.
Auf dem Gebiet des Naturparks gibt es fünf Reservate, 14 Schutzgebiete und 8 Natursehenswürdigkeiten.
Im Strandzha-Gebirge sind interessante Tier- und Pflanzenarten aus vergangenen geologischen Epochen heimisch – Relikte. Im Naturpark gibt es 64 Reliktarten, von denen 7 europaweit ausschließlich im Strandzha-Gebirge anzutreffen sind.
Lediglich hier sind die typischen Wälder aus dem Tertiär (vor rund 1,8 Millionen Jahren) erhalten. Die Laubwälder bedecken ca. 80 Prozent des Parkterritoriums. Ihr Durchschnittsalter ist höher als das der Wälder im restlichen Teil des Landes. In den natürlichen Massiven alter Wälder sind Wintereichen, Ungarische Eichen und Armenische Eichen mit einem Durchmesser von anderthalb bis zwei Metern zu finden, die über 500 Jahre alt sind.
Der Strandzha-Park ist das bulgarische Schutzgebiet mit den meisten Wirbeltieren – 413 Arten, darunter 31 Relikte – die Spinne Dysdera asiatica, die Wanze Stibaropus henkei, der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) u.a. Bei den Wirbellosen sind 600 Arten gelistet. Im Küsten-Aquatorium des Naturparks sind rund 70 Fischarten heimisch, darunter 42 Süßwasserarten
Über den Küstengebieten des Strandzha-Parks verläuft der Migrationsweg der Zugvögel – die Via Pontica. Alljährlich wird diese Flugroute von Millionen Vögeln genutzt, die ihre Nistplätze in Europa verlassen und in ihre Winterquartiere nach Afrika übersiedeln. In diesem Zusammenhang ist der Park von außerordentlicher Bedeutung für das Überleben von Dutzenden seltenen und geschützten Arten. Im Park sind 270 Vogelarten gelistet. Von europäischer Bedeutung sind die Populationen von 50 Arten: Weißstorch (Ciconia ciconia) und Schwarzstorch (Ciconia nigra), Schreiadler (Aquila pomarina) u.a.
Die außergewöhnliche Biovielfalt ist auf die geologische Vergangenheit des Strandzha-Gebirges, das Klima und die einzigartige geografische Lage zurückzuführen – am Kreuzweg zwischen Europa, Mittelmeerraum und Asien. Hier kann man innerhalb nur weniger Kilometer von einem jahrhundertealten Eichenwald in eine typische Mittelmeerlandschaft wechseln, um dann durch einen feuchten Auenwald an die Meeresküste zu gelangen. Im Park gibt es ausgeschilderte Öko-Wanderwege.
Neben der Vielfalt an geschützten Tier- und Pflanzenarten ist der Feuertanz eines der Symbole des Strandzha-Gebirges – ein altes Ritual heidnischen Ursprungs, bei dem auf der Glut getanzt wird. Im Dorf Bulgari finden die Tänze alljährlich am 21. Mai, dem Festtag der Heiligen Konstantin und Elena statt, im Dorf Kosti am Eliastag (20. Juli) und im Dorf Brodilovo am 27. Juli, dem Tag des Heiligen Panteleimon. Die Tradition der Feuertänzer wurde in die UNESCO-Liste des immateriellen Weltkulturerbes aufgenommen.
Unweit des Dorfes Stoilovo befindet sich die mit dem Ilinden-Aufstand (ein Höhepunkt im nationalen Befreiungskampf der mazedonischen und thrakischen Bulgaren gegen die osmanische Fremdherrschaft) verbundene historische Gegend Petrova Niva. Hier können die Touristen das Memorial in Gedenken an die Opfer des Aufstandes besichtigen, als auch eine Museumsausstellung und die Beinhauskapelle „Heilige Petka“. Das Denkmal des Ilinden-Aufstands (auch als Preobrazhenie-Aufstand bezeichnet) wurde in der Ausgabe 97 des Staatsanzeigers 1970 zum Kulturdenkmal erklärt.
Unweit der Stadt Malko Tarnovo, in der Gegend Mishkova Niva, befindet sich ein bedeutendes thrakisches Kuppelgrab. Dieses kann nach Voranmeldung im Touristeninformationszentrum von Malko Tarnovo besichtigt werden, da sich dieses im Grenzgebiet zur Türkei befindet. Vom Informationszentrum werden Guides zur Verfügung gestellt.
Die Dörfer im Strandzha-Gebirge haben ihre Architektur bewahrt und bieten Übernachtungsmöglichkeiten in Gästehäusern und Familienhotels. Entlang der Schwarzmeerküste gibt es Campingplätze. Bevorzugte Zeltplätze sind die Täler der Flüsse Veleka und Mladezhka.
In der Stadt Malko Tarnovo und im Dorf Gramatikovo gibt es Besucherinformationszentren, in denen man sich über Wanderwege und Übernachtungsmöglichkeiten informieren und Guides buchen kann.

Mit einer Fläche von 1.161 km2 ist der Naturpark Strandzha das größte Schutzgebiet Bulgariens. Zum Schutzgebiet erklärt wurde der Naturpark laut Verordnung Nr. RD 350 vom 14.07.2000.
Der Naturpark befindet sich im Südosten des Landes. Seine südliche Grenze ist die Landesgrenze zur Türkei, in östlicher Richtung grenzt er an die Schwarzmeerküste. Der Naturpark befindet sich auf dem Gebiet des Strandzha-Gebirges, das sich in Bulgarien und der Türkei erstreckt.
Auf dem Gebiet des Naturparks gibt es fünf Reservate, 14 Schutzgebiete und 8 Natursehenswürdigkeiten.
Im Strandzha-Gebirge sind interessante Tier- und Pflanzenarten aus vergangenen geologischen Epochen heimisch – Relikte. Im Naturpark gibt es 64 Reliktarten, von denen 7 europaweit ausschließlich im Strandzha-Gebirge anzutreffen sind.
Lediglich hier sind die typischen Wälder aus dem Tertiär (vor rund 1,8 Millionen Jahren) erhalten. Die Laubwälder bedecken ca. 80 Prozent des Parkterritoriums. Ihr Durchschnittsalter ist höher als das der Wälder im restlichen Teil des Landes. In den natürlichen Massiven alter Wälder sind Wintereichen, Ungarische Eichen und Armenische Eichen mit einem Durchmesser von anderthalb bis zwei Metern zu finden, die über 500 Jahre alt sind.
Der Strandzha-Park ist das bulgarische Schutzgebiet mit den meisten Wirbeltieren – 413 Arten, darunter 31 Relikte – die Spinne Dysdera asiatica, die Wanze Stibaropus henkei, der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) u.a. Bei den Wirbellosen sind 600 Arten gelistet. Im Küsten-Aquatorium des Naturparks sind rund 70 Fischarten heimisch, darunter 42 Süßwasserarten
Über den Küstengebieten des Strandzha-Parks verläuft der Migrationsweg der Zugvögel – die Via Pontica. Alljährlich wird diese Flugroute von Millionen Vögeln genutzt, die ihre Nistplätze in Europa verlassen und in ihre Winterquartiere nach Afrika übersiedeln. In diesem Zusammenhang ist der Park von außerordentlicher Bedeutung für das Überleben von Dutzenden seltenen und geschützten Arten. Im Park sind 270 Vogelarten gelistet. Von europäischer Bedeutung sind die Populationen von 50 Arten: Weißstorch (Ciconia ciconia) und Schwarzstorch (Ciconia nigra), Schreiadler (Aquila pomarina) u.a.
Die außergewöhnliche Biovielfalt ist auf die geologische Vergangenheit des Strandzha-Gebirges, das Klima und die einzigartige geografische Lage zurückzuführen – am Kreuzweg zwischen Europa, Mittelmeerraum und Asien. Hier kann man innerhalb nur weniger Kilometer von einem jahrhundertealten Eichenwald in eine typische Mittelmeerlandschaft wechseln, um dann durch einen feuchten Auenwald an die Meeresküste zu gelangen. Im Park gibt es ausgeschilderte Öko-Wanderwege.
Neben der Vielfalt an geschützten Tier- und Pflanzenarten ist der Feuertanz eines der Symbole des Strandzha-Gebirges – ein altes Ritual heidnischen Ursprungs, bei dem auf der Glut getanzt wird. Im Dorf Bulgari finden die Tänze alljährlich am 21. Mai, dem Festtag der Heiligen Konstantin und Elena statt, im Dorf Kosti am Eliastag (20. Juli) und im Dorf Brodilovo am 27. Juli, dem Tag des Heiligen Panteleimon. Die Tradition der Feuertänzer wurde in die UNESCO-Liste des immateriellen Weltkulturerbes aufgenommen.
Unweit des Dorfes Stoilovo befindet sich die mit dem Ilinden-Aufstand (ein Höhepunkt im nationalen Befreiungskampf der mazedonischen und thrakischen Bulgaren gegen die osmanische Fremdherrschaft) verbundene historische Gegend Petrova Niva. Hier können die Touristen das Memorial in Gedenken an die Opfer des Aufstandes besichtigen, als auch eine Museumsausstellung und die Beinhauskapelle „Heilige Petka“. Das Denkmal des Ilinden-Aufstands (auch als Preobrazhenie-Aufstand bezeichnet) wurde in der Ausgabe 97 des Staatsanzeigers 1970 zum Kulturdenkmal erklärt.
Unweit der Stadt Malko Tarnovo, in der Gegend Mishkova Niva, befindet sich ein bedeutendes thrakisches Kuppelgrab. Dieses kann nach Voranmeldung im Touristeninformationszentrum von Malko Tarnovo besichtigt werden, da sich dieses im Grenzgebiet zur Türkei befindet. Vom Informationszentrum werden Guides zur Verfügung gestellt.
Die Dörfer im Strandzha-Gebirge haben ihre Architektur bewahrt und bieten Übernachtungsmöglichkeiten in Gästehäusern und Familienhotels. Entlang der Schwarzmeerküste gibt es Campingplätze. Bevorzugte Zeltplätze sind die Täler der Flüsse Veleka und Mladezhka.
In der Stadt Malko Tarnovo und im Dorf Gramatikovo gibt es Besucherinformationszentren, in denen man sich über Wanderwege und Übernachtungsmöglichkeiten informieren und Guides buchen kann.

Fahren Sie von Burgas aus auf der Hauptstraße Nr. 98 in Richtung Malko Tyrnovo. Biegen Sie bei Poda nahe Burgas auf die Straße Nr. 87 ab. Über Bosna und das Dorf Svezdets erreichen Sie Malko Tyrnovo. Neun Kilometer weiter befindet sich der bulgarische-türkische Grenzübergang.

Touristeninformationszentrum – Malko Tarnovo

Quadrat der Verklärung
Tel.: +359 5952 3017
E-Mail: tic_mtarnovo@mail.bg
Website: www.malkotarnovo.org

Direktion des Strandzha-Naturparks – Malko Tarnovo, Bulgaria Str. Nr. 11
Besucher- und Informationszentrum –  Malko Tarnovo, Bulgaria Str. Nr. 11
Besucher- und Informationszentrum – Gramatikovo (Gorskata sbirka)

Tel: +359 5952 31 60
Tel: +359 5952 36 56
E-mail: park@strandja.bg
Website: http://www.strandja.bg

Virtuelle Karte​

Fotos​

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