Nonnenkloster „Schutzfest der Allerheiligsten Gottesmutter“ – Samokov

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Das Kloster „Schutzfest der Allerheiligsten Gottesmutter“ befindet sich in der Stadt Samokov. Es wurde 1772 von Großmutter Vota aus Samokov gegründet, die dem Rila-Kloster ihr eigenes Haus gestiftet hat, in das ein Nonnenkloster eingerichtet wurde. Mit den Jahren wurde das Kloster vergrößert und mit der finanziellen Unterstützung der örtlichen Bevölkerung an das bestehende Gebäude neue Flügel angebaut. Im 19. Jahrhundert übte das Nonnenkloster eine breite Aufklärungsarbeit aus.
Die Klosterkirche entstand in den Jahren 1837 bis 1839; es folgten eine Klosterküche und weitere Gebäude, so dass das Kloster zu einer großen Anlage heranwuchs. Einige der Ikonen in der Kirche sind Arbeiten des Malers Dimitar Zograf (Bruder des berühmten bulgarischen Ikonenmalers Zahari Zograf). Im Narthex (Kirchenvorraum) ist eine Wandmalerei mit der schützenden Maria zu sehen, von der angenommen wird, dass sie ein Werk von Zahari Zograf ist. Er ist einer der bedeutendsten Maler aus der Zeit der bulgarischen Wiedergeburt und glänzendster Vertreter der Ikonenmalschule von Samokov.
Der Altar der Klosterkirche besitzt drei Nischen, während die Architektur selbst viele typische Merkmale der Architekturschulen von Tryavna und Dryanovo aufweist. Es wird angenommen, dass die Kirche vom Volksbaumeister Dimitar Sergyov aus Tryavna errichtet wurde.
In der Kirche können Ikonen der Gottesmutter mit Kind, von Jesus Christus, den heiligen Kyrill und Method u.a. gesehen werden. Experten gehen davon aus, dass die Ikonen der Ikonostase von Hristo Dimitrov stammen, dem Vater von Zahari und Dimitar Zograf. Hristo Dimitrov gilt als Gründer der Ikonenmalschule von Samokov.
Das Kloster von Samokov ist ein tätiges Nonnenkloster. Sein Festtag ist der 1. Oktober. Nähere Informationen über die Geschichte des Klosters können den Broschüren entnommen werden, die in der Klosterkirche verkauft werden. Einige der Nonnen können den Gästen das Kloster näher vorstellen – eine Voranmeldung für eine Führung ist jedoch wünschenswert. Die Führung selbst ist kostenlos. Das Kloster bietet keine Übernachtungsmöglichkeiten an.

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