Septemvri

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Stadt Septemvri (Saranyovo, Sarambey, Sarahanbey, Zagorovo) (CD- Fotos – Gemeindehaus, Kirche, Bahnhof, Fontani-Platz)
Die Stadt Septemvri entsteht 1956 (Prof. Ivan Batakliev, Pazardzhik und Raum Pazardzhik, 1969) durch die Zusammenlegung des Dorfes Septemvri und des gleichnamigen Bahnhofs. 1964 wird die Ortschaft aufgrund ihrer strategischen Lage, der gestiegenen Bevölkerungszahl sowie ihrer Funktion als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum zur Stadt erklärt. Die Stadt Septemvri ist die westlichste Ortschaft der Pazardzhiker Ebene, deren Flur sich zwischen dem Maritsa-Fluss und den Rhodopen erstreckt. Septemvri liegt ca. 240 m über dem Meeresspiegel. Durch das einstige Sarahanbey verlief die Bosnische- oder Adriatische Straße.
Unsere berühmte Bahnlinie vom Bahnhof Belovo nach Pazardzhik – Plovdiv – Svilengrad verläuft seit 1873 durch Septemvri. 1888 wurde die Linie nach Sofia ausgebaut. 1926 entsteht die Eisenbahnlinie nach Varvara – Velingrad – Razlog.
Anderthalb Kilometer südlich des Bahnhofs verläuft die Straße Sofia – Plovdiv, über die man zudem Anbindung an die 19,5 km entfernte Bezirksstadt Pazardzhik hat. Die nahe gelegensten Dörfer sind: Zlokuchene, Semchinovo und Simeonovets.
Die Gemarkung ist sehr wasserreich – durch den Maritsa-Fluss und die angelegten Bewässerungskanäle und nicht zuletzt durch die Grundwasser. Bereits in alten Annalen ist vermerkt, dass die Einwohner von Sarahanbey der Landwirtschaft, Gärtnerei und Viehzucht nachgehen. Ein Faktor für die dynamische Entwicklung der Ortschaft ist der Bahnhof, der die entsprechenden Verbindungen und somit Absatz gewährleistet. In der Vergangenheit wurden vor allem Roggen, Reis, Tabak und selbst Rosen angebaut. Auch der Obst- und Weinanbau waren sehr gut entwickelt. Heute werden hier vor allem Weizen, Mais und Gemüse produziert.
Die Stadt Septemvri ist der größte Verkehrsknotenpunkt im Westteil der Pazardzhiker Ebene. Diese strategische Lage hatte die Ortschaft auch im Mittelalter inne. Nicht von ungefähr galt sie schon damals als Stadt.

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