Insel „Heiliger Johannes“, Sozopol

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Die Insel „Heiliger Johannes“ ist die größte Insel in den bulgarischen Gewässern des Schwarzen Meeres. Sie besitzt eine Fläche von 66 Hektar, wobei die höchste Erhebung 33 Meter beträgt. Die Insel liegt ein Kilometer vor der Küste der Stadt Sozopol.
Die Insel ist ein archäologisches und Naturreservat und steht unter Schutz (Staatsanzeiger Nr. 35 von 1965).
Auf der Insel befindet sich ein Leuchtturm, der die Straße zur Bucht von Burgas markiert.
Die Insel war bereits für die alten Thraker in der Antike heilig, die im 7. vorchristlichen Jahrhundert hier ein Heiligtum hatten. Im Frühmittelalter entstand auf der Insel ein Kloster, das 1308 den Status eines Zaren-Klosters erhielt. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde es zerstört, wenig später jedoch wieder aufgebaut. 1629 wurde es von den Türken erneut zerstört, damit es Piraten keinen Unterschlupf gewährt, die diese Gegend des Schwarzen Meeres unsicher machten.
Die Insel „Heiliger Johannes“ wird ständig archäologisch erforscht. Im Jahre 2010 wurden hier Gebeine des heiligen Johannes entdeckt, die derzeit in der Kirche „Hl. Hl. Kyrill und Method“ in Sozopol ausgestellt sind.
Zur Insel gibt es keine organisierten Tourismusbesuche. Sie steht jedoch Besuchern offen. Bis zur Insel gelangt man mittels Boot vom Hafen von Sozopol aus.
Auf der Insel nisten viele Vögel. Hier, wie auch auf der Nachbarinsel „Heilige Petka“ wurden mehr als 70 Vogelarten registriert. Auch die größte Kolonie an Silbermöven (Larus argentatus) Bulgariens nistet hier.

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