Museum Altstadt Nessebar – Stadt Nessebar

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Das Museum Altstadt Nessebar im Architektur-Historischen Schutzgebiet Nessebar enthält Objekte, die zugänglich für Besichtigung von Touristen sind. Das sind die Kirchen Sveti Stefan und Sveti Spas, sowie die zwei Museen – das archäologische und das ethnographische Museum.
Nessebar ist eine Stadt mit antiker Geschichte. Viele archäologischen Funde beweisen, dass die Stadt seit mehr als 3000 Jahren existiert. Die vier Sälen im Archäologischen Museum erzählen die Geschichte der Stadt. Dort kann man sich Funde von allen historischen Zeiten anschauen – Schmuck, Grabplatten, Steinstatuen.
Nachdem das Christentum als die offizielle Religion des Byzantinischen Reiches angenommen wurde, begann in der Stadt ein Massenbau von christlichen Tempeln. Es wird sogar geglaubt, dass die Anzahl der Tempel einmal 40 und mehr erreicht hat. Die Kirche „Sveti Stefan“, bekannt auch als die „Neue Metropole“ vom ХІ – ХІІІ. Jahrhundert ist laut Entwurf eine dreischiffige Basilika, aufgebaut aus Steinblöcken und Ziegelsteinen. Die Kirche wurde im Jahr 1599 bemalt. In der Kirche werden mehr als 1000 Figuren in 258 Kompositionen dargestellt. Szenen von den Wundern von Christus werden auch dargestellt. In der Kirche wurde eine eigenartig gemalte Ikonostase vom Ende des XVI. Jahrhunderts und ein aus Holzschnitzereien gefertigter Erzbischof Thron vom Ende des XVIII. Jahrhunderts erhalten. Die Kirche ist nicht mehr in Betrieb und wurde in ein Museum verwandelt. Sie befindet sich in der Nähe vom Amphitheater Nessebar.
Der Tempel Sveti Spas wurde auch in ein Museum umgewandelt. Er wurde im Jahr 1609 mit den Geldmitteln eines reichen Bürgers von Nessebar gebaut. Im XVII. Jahrhundert wurde er von einem unbekannten Meister bemalt. In seinem Boden wurde jahrelang die Grabplatte der byzantinischen Prinzessin Mataissa Cantacuzina Paleologina aufbewahrt. Die Grabplatte wird heute im Archäologischen Museum in Nessebar ausgestellt. Der Tempel wurde mit Ausgabe 41 des Amtsblatts im Jahr 1964 als Architektur-Bau Denkmalschutz der Kultur mit nationaler Bedeutung anerkannt.
Das Ethnographische Museum befindet sich auch in der Altstadt Nessebar. Seine Ausstellung stellt die Lebensweise, die traditionelle Bekleidung und die Feiern der Nessebar Bürger dar. Das Museum befindet sich im Moskoyani Haus, dessen Architektur ein typisches Beispiel der Wohn-Architektur in Nessebar ist. Das Haus wurde im Jahr 1804 gebaut. Es war Eigentum von dem reichen Händler Panayot Moskoyani.
Das ganze Gebiet der Altstadt Nessebar ist ein Museum im Freien. Außer das archäologische und das ethnographische Museum, die die Geschichte und das Gedächtnis der Altstadt erhalten, und die zwei in ein Museum verwandelten Kirchen, kann man um herum der ganze Stadt Spuren von verschiedenen historischen Zeiten sehen. Auf der nördlichen Küste der Halbinsel kann man die Ruinen von der Basilika Sveta Bogoroditsa Eleusa erkennen und im Inneren der Stadt befinden sich Ruinen von spät-antiken Thermen und anderen Kirchen.
Die Altstadt Nessebar gehört seit 1983 zu der Liste der weltweiten Kultur- und Naturerbe von UNESCO. Die schöne Altstadt gehört zu den 10 Gewinnern des Wettbewerbs „Wunder von Bulgarien“, der in 2011 stattfand.

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