Nationales Polytechnisches Museum, Stadt Sofia

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Das Nationale Polytechnische Museum in Sofia gehört zu den ältesten des Landes. Gegründet wurde es im Jahre 1957 und ist seit 1992 im heutigen Gebäude untergebracht.
Das Ziel des Museums ist es, funktionierende Kulturschätze im Gebiet der Technik zu entdecken und aufzubewahren, sowohl die Entwicklung der Technologie auf bulgarischem Boden zu erforschen.
Unter den interessanten Exponaten befindet sich ein Automobil der Marke „Messerschmitt“ aus dem Jahre 1952. Das Auto lässt sich wie ein Flugzeug öffnen und ist mit zwei Sitzen ausgestattet, die, wie in einem Propeller Flugzeug, hintereinander angeordnet sind.
Ein weiteres beeindruckendes Ausstellungsstück ist das emblematische Modell T der Marke Ford aus den 20er Jahren des 20. Jh., das wunderbar restauriert und immer noch funktionsfähig ist.
Eine der reichhaltigsten Sammlungen des Polytechnischen Museums ist der Zeitvermessung gewidmet. Die Bestände des Museums verfügen über sehr interessante Exponate, unter denen sich Uhren der königlichen Familie befinden. Eine der Uhren, die Zar Ferdinand (1861-1948) gehörte, ist besonders bemerkenswert, da der Zeiger unbeweglich ist, aber sich das scheibenförmige Ziffernblatt dreht.
Die einzelnen Vitrinen im Museum sind den verschiedenen Produktionszweigen gewidmet, die zu unterschiedlichen Perioden ihre Blütezeit in Bulgarien erlebten: Glaswarenherstellung, Rosenproduktion, die Herstellung von Schokolade und Süßwaren, u.a.
Eine der interessantesten Sammlung ist den Haushaltgegenständen gewidmet, die der bulgarischen Hausfrau die Arbeit erleichtern sollten. Im Museum ausgestellt sind eine bulgarische schwingende Waschmaschine, ein Vakuumbodensauger, eine handbetriebene Speiseeismaschine und viele weitere interessante Gegenstände.
Die Ausstellung der Messtechnik verfolgt die Entwicklung der Rechenmaschinen von altertümlichen Gerätschaften bis zu, einer dem Computer ähnlichen Erfindung, der bulgarischen ELKA Maschine aus den 60er Jahren des 20. Jh.
Beeindruckend ist die Sammlung von Schreibmaschinen, Photoapparaten, Radios, Fernsehern und Plattenspielern.
Eines der wertvollsten Exponate ist ein Glasbehälter mit den ersten experimentell erzielten Kristallen des Elementes Germanium. Stoycho Karavelov, einer der ersten Bergbauingenieure Bulgariens, begleitete als Assistent den weltberühmten Chemiker Clemens Winkler, Erfinder des Germaniums, der ihm aus Dank dieses Geschenk überließ.
Das Polytechnische Museum verfügt über einen experimentellen Physikraum, der mit Vorführungen für Kinder offen steht. Hier befinden sich alte Gerätschaften und Apparate, mit denen die Wissenschaft den Kindern visuell nahegebracht wird.
Informationsmaterial und Souvenirs sind vor Ort zu erwerben. Es werden Feierlichkeiten und sonstige Veranstaltungen organisiert.

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