Naturkundemuseum – Dorf Cherni Osam

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Das Dorf Cherni Osam liegt in Nordbulgarien, 12 km südöstlich der Stadt Troyan und 175 km von Sofia entfernt. Das Naturkundemuseum in Cherni Osam wurde 1976 gegründet.
1965 beginnt der hiesige Biologielehrer Iliya Iliev mit seinen Schülern Pflanzen- und Tierarten zu sammeln. Für den Biologieunterricht werden Tiere präpariert, die im Stara-Planina-Gebirge (auch Balkangebirge) heimisch sind. Die in den Schulkorridoren geordnete Sammlung wird immer umfangreicher und deshalb im Frühjahr 1976 in einem neuen Gebäude untergebracht. Am 1. Januar 1977 wird die Sammlung eine Filiale des Geschichtsmuseums in Lovech, 1992 wird sie zu einem eigenständigen Museum.
Den Besuchern des Naturkundemuseums in Cherni Osam wird die enorme Vielfalt der Fauna des Stara-Planina-Gebirges nahegebracht. Das Dorf befindet sich auf dem Territorium des Nationalparks „Zentraler Balkan“, weswegen in einem der Museumsräume Fotografien der Natursehenswürdigkeiten aus der Region zu sehen sind. In beiden Stockwerken des Naturkundemuseums werden über 700 Exponate aufbewahrt. Ausgestellt sind über 25 Arten präparierte Säugetiere – der Spaziergang zwischen den Exponaten wird durch Audioaufnahmen von Tierstimmen begleitet. Im zweiten Stock wird in Dioramen mit großformatigen Fotos das Umfeld der Säugetiere veranschaulicht – Wildschweine, Wölfe, Schakale, Wildkatzen, Rehe, Rot- und Dammhirsche u.a.
Hinter Glasvitrinen werden 11 im Osam-Fluss heimische Fischarten gezeigt, darunter vom Aussterben bedrohte Arten. Darüber hinaus können die Besucher 12 in der Zentralbalkan-Region typische Amphibienarten sowie 15 Kriechtierarten bestaunen. Auch verfügt das Museum über eine reichhaltige Insektensammlung.
Die Sammlung im Naturkundemuseum umfasst ferner über 120 in Ebenen und Gewässern heimische Vogelarten, einschließlich Raubvögel.
Im Museum sind Informationsmaterialien und Postkarten erhältlich.
Das Dorf Cherni Osam liegt nur 2 km vom Troyan-Kloster entfernt, bietet Möglichkeiten für Landtourismus und ist Ausgangspunkt für Touren zur Ambaritsa-Hütte als auch für kurze Wanderwege. Im Dorf gibt es eine Bergführerschule.

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