Naturpark Persina

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Der Naturpark “Persina” liegt an der nördlichen Grenze von der Republik Bulgarien, im Flussgelände der Donau. Er streckt sich auf einer Fläche von 21 762,2 ha entlang der Gesamtlänge von dem Svishtov-Gebiet und der Tiefebene von Belene. Er schließt alle bulgarischen Donauinseln in diesem Teil der Donau ein: Persin, Golyama Barzina (Große Schnelle), Magaretsa, Shturetsa (die Grille) , Milka, Kitka (Blume), Predela (die Grenze), Gradina (Garten), Srednyak, Lakat (Ellbogen) und Palets (Daumen).
Der Naturpark „Persina“ ist der einzige Park im Flussgelände der Donau. Zu solchem wurde er mit einer Verordnung № RD 684 vom 04.12.2000 des Ministers für Umwelt und Wasser zwecks der Aufbewahrung und Wiederherstellung von feuchten Donauzonen erklärt, wobei insbesondere die Erhaltung des natürlichen Zustands von unzähligen Inseln im Grenzbereich des Parks im Vordergrund steht. Hier befindet sich die größte bulgarische und die viertgrößte europäische Donauinsel – Persin, die dem Naturpark seinen Namen gab.
Der Park umfasst eine Fläche von 21 762,2 ha. Sein wichtigster Typ von ökologischen Systemen sind die überflutbaren Donauwälder sowie die inneren Sümpfe. Zum Schutz von diesen Biotopen wurde eine Reihe von Gebieten für geschützt erklärt.
Im Park kommen 475 Arten von höheren Pflanzen vor, von denen 162 mit dem Vorhandensein von Wasser eng zusammenhängen. Die Waldflora wird durch die Weiden präsentiert, mit der größten Beteiligung von der Silber-Weide (Salix alba), der Mandelweide (Salix triandra) und Purpur-Weide (Salix purpurea). Man begegnet noch der Schwarz- (Populus nigra) und Silberpappel (Populus alba), der schmalblättrigen Esche (Fraksis oxycarpa), der Feld- und Flatterulme(Ulmus minor und Ulmus laevis). Persina ist ein wichtiger Ort für die Aufbewahrung der Populationen von Pflanzenarten, die im Anhang I der Berner Konvention (Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume) stehen wie der gemeine Schwimmfarn (Salvinia natans), die Wassernuss (Trapa natans) und der Kleefarn (Marsilea quadrifolia). Hier kommen Arten vor, welche im Roten Buch Bulgariens stehen wie das haarförmige Laichkraut, die europäische Seekanne, der gewöhnliche Wasserschlauch, die weiße Wasserrose und die gelbe Teichrose, die Sommer-Knotenblume, der Eisbär (Potamogeton trichoides, Nymphoides peltata, Utricularia vulgaris, Nymphaea alba, Nuphar lutea, Leucojum aestivumq Euphorbia lusida) und andere.
Im Park kommen circa 1100 Tierarten vor, einschließlich 250 Arten von Zooplankton und über 770 Arten von Wirbellosen, unter denen 35 Schnecken- und 16 Muschelarten sind. Die meistverbreiteten Fischarten sind: bulgarischer Steinbeißler (Cobitis bulgarika), die Barbe (Barbus barbus), die Quappe (Lota lota) u. a. Es sind 11 Arten von Amphibien vorhanden. Allein hier tritt ebenso der endemische Donau-Kammloch (Triturus cristatus dobrogicus) auf.
Der größte Reichtum des Parks sind die Vögel. Es sind über 200 Arten registriert. Der Inselkomplex von Belene gilt als einer der fünf für die Region wichtigsten Lebensräume von dem Kormoran (Phalacrokorax carbo), der Zwergscharbe (Palacrocorax pygumeus), dem Nachtreiher (Nycticorax nycticorax), dem Rallenreiher (Ardeola ralloides) u. a. Auf dem Gebiet des Parks sind 5 Nester des Seeadlers (Haliaetus albicill) sowie zwei Paare von dieser Vogelart registriert.
Im Park gibt es abgesonderte Ökowege mit Rastplätzen sowie Unterständen zur Vogelbeobachtung.
Der Inselkomplex von Belene gilt als einer von den fünfzig ornithologisch wichtigen Orten Bulgariens. Er wurde im September 2002 nach der Ramsarer Konvention zu einem Ramsarer Ort erklärt.
Auf dem Gebiet des Parks befinden sich 6 geschützte Gebiete: das Reservat „Persinski blatа“, die Natursehenswürdigkeit „Persin – Osten“, das Reservat „Kitka“ auf der Insel Kitka, das Reservat „Milka“, das auf der Insel Milka liegt, die geschützte Gegend „Kaikusha“ und eine Natursehenswürdigkeit in der Gegend „Plavala“.
Neben seinen Naturgegebenheiten zeugt das Gebiet des Naturparks von einer reichen historischen Vergangenheit. Dafür sprechen unzählige Denkmäler, archäologische Objekte, Festungen, Nekropolen und Kirchen.
Die Direktion des Naturparks “Persina” befindet sich in der Stadt Belene. Das Besucherzentrum von der Parkdirektion bietet Informationen, Literatur und Fremdenführer für die Parkrouten an.

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