Regionales Geschichtsmuseum, Stadt Varna

Das Archäologische Museum in Varna wurde 1887 von den Brüdern Karel und Hermann Skorpil (Archäologen und Wissenschaftler tschechisch-bulgarischer Abstammung, Begründer der bulgarischen Archäologie und des Museumswesens) gegründet.
Das 1892 – 1898 erbaute Gebäude, das das Museum beherbergt, war ursprünglich ein Mädchengymnasium. Das im Stil des Spätbarocks gestaltete Bauwerk verfügt über Souterrainräume und zwei Stockwerke. Das Gebäude mit annähernd quadratischem Grundriss umschließt einen weiträumigen Innenhof.
Die reine Ausstellungsfläche beläuft sich auf 2.150 m2. Darüber hinaus verfügt das Museum über einen Fundus, eine Bibliothek und ein Schulmuseum für Kinder.
Einige der Räume und Flure sind mit dekorativen Wandmalereien ausgestaltet. Durch das gesamte Gebäude verläuft ein durchgehender Korridor, über den man in die einzelnen Ausstellungsräumlichkeiten gelangt.
Auf der Südseite führt eine breite Treppe in ein Foyer, in dem sich das Informationsbüro sowie ein Souvenirshop befinden, in dem auch Museumspublikationen erhältlich sind. Von hier aus gelangt man in alle Museumsräumlichkeiten, einschließlich Souterrainetage, wo die Bibliothek und das landesweit einzige Schulmuseum für Kinder untergebracht sind.
Das Archäologische Museum zeigt Originalfunde aus der Zeit des Paläolithikums (ca. 100.000 Jahre v. Chr.) bis zum Mittelalter (VII.-VIII. Jahrhundert), ein Großteil derer für die Archäologie Europas und der Welt von enormer Bedeutung sind. Hier befindet sich die umfangreichste Sammlung mesolithischer Feuersteinwerkzeuge Südosteuropas, die landesweit größten Sammlungen antiker Terrakotten, Grabreliefs, Lampen und Glasgefäße.
Die wertvollsten Museumsexponate stammen aus der Varnaer Äneolithikum-Nekropole. Die 1972 bei zufälligen Bauarbeiten im Westteil des Varnaer Industriegebietes entdeckte Totenstadt steigt kurze Zeit später zu dem wissenschaftlichen Sensationsfund auf, dessen Bedeutung die Grenzen der Vorgeschichte des modernen Bulgariens um ein Beträchtliches übersteigt. Im Ergebnis der Untersuchungen wurden bisher 294 Gräber freigelegt. In den bisher erforschten Gräbern wurden allein mehr als 3.000 Goldgegenstände mit einem Gesamtgewicht von über sechs Kilogramm gefunden, deren Vielfalt – über 38 verschiedene Arten – beeindruckend ist. Zudem wurden zahlreiche Gegenstände aus anderen Materialien freigelegt – mehr als 160 Gegenstände aus Kupfer, über 230 Erzeugnisse aus Feuerstein sowie ca. 90 Gegenstände aus Marmor. Darüber hinaus wurden zahlreiche Schalen und Panzer von Weichtieren aus dem Mittelmeerraum entdeckt, aus denen rund 1.100 Schmuckstücke gefertigt worden sind – Armreifen, Perlen und Applikationen. Was die 650 freigelegten Tongefäße betrifft, ist Keramik eine häufig anzutreffende Grabbeigabe. Unter den freigelegten Gegenständen stechen zwei mit Goldfarbe verzierte Tongefäße heraus.
Im Museum werden ferner einzigartige Exponate aus der hellenistischen, römischen und spätantiken Epoche gezeigt, seltene Formen vormünzlicher Zahlungsmittel, über 2.000 Gold-, Silber-, Bronze- und Kupfermünzen aus der Antike und dem Mittelalter. Zu sehen sind Steininschriften aus der Geschichte des bulgarischen Staates, die landesweit umfangreichsten Sammlungen von frühbulgarischem Feuersteinschmuck sowie von Schmuckstücken aus dem Zweiten Bulgarenreich (1185 – 1393). In sechs Ausstellungsräume sind 150 Ikonen (ХIV. – ХIХ. Jahrhundert) aus der reichhaltigen Ikonensammlung des Museums exponiert, darunter ausgesprochen seltene und wertvolle Stücke sowie Meisterwerke der Tryawnaer Ikonenmalerschule. Mit seiner Ikonensammlung reiht sich das Varnaer Museum hinter dem Landesgeschichtsmuseum in Sofia ein.
Eintrittskarten und Informationsmaterialen sind im Foyer erhältlich. Der Souvenirshop hat neben Andenken und Informationsmaterialien auch spezialisierte Literatur etc. im Angebot.
Die Exposition ist chronologisch geordnet, von Materialien aus verschiedenen geschichtlichen Epochen bis hin zur Entwicklung der Zivilisation im Laufe der Jahrtausende in der Region von Varna.

Das Archäologische Museum in Varna wurde 1887 von den Brüdern Karel und Hermann Skorpil (Archäologen und Wissenschaftler tschechisch-bulgarischer Abstammung, Begründer der bulgarischen Archäologie und des Museumswesens) gegründet.
Das 1892 – 1898 erbaute Gebäude, das das Museum beherbergt, war ursprünglich ein Mädchengymnasium. Das im Stil des Spätbarocks gestaltete Bauwerk verfügt über Souterrainräume und zwei Stockwerke. Das Gebäude mit annähernd quadratischem Grundriss umschließt einen weiträumigen Innenhof.
Die reine Ausstellungsfläche beläuft sich auf 2.150 m2. Darüber hinaus verfügt das Museum über einen Fundus, eine Bibliothek und ein Schulmuseum für Kinder.
Einige der Räume und Flure sind mit dekorativen Wandmalereien ausgestaltet. Durch das gesamte Gebäude verläuft ein durchgehender Korridor, über den man in die einzelnen Ausstellungsräumlichkeiten gelangt.
Auf der Südseite führt eine breite Treppe in ein Foyer, in dem sich das Informationsbüro sowie ein Souvenirshop befinden, in dem auch Museumspublikationen erhältlich sind. Von hier aus gelangt man in alle Museumsräumlichkeiten, einschließlich Souterrainetage, wo die Bibliothek und das landesweit einzige Schulmuseum für Kinder untergebracht sind.
Das Archäologische Museum zeigt Originalfunde aus der Zeit des Paläolithikums (ca. 100.000 Jahre v. Chr.) bis zum Mittelalter (VII.-VIII. Jahrhundert), ein Großteil derer für die Archäologie Europas und der Welt von enormer Bedeutung sind. Hier befindet sich die umfangreichste Sammlung mesolithischer Feuersteinwerkzeuge Südosteuropas, die landesweit größten Sammlungen antiker Terrakotten, Grabreliefs, Lampen und Glasgefäße.
Die wertvollsten Museumsexponate stammen aus der Varnaer Äneolithikum-Nekropole. Die 1972 bei zufälligen Bauarbeiten im Westteil des Varnaer Industriegebietes entdeckte Totenstadt steigt kurze Zeit später zu dem wissenschaftlichen Sensationsfund auf, dessen Bedeutung die Grenzen der Vorgeschichte des modernen Bulgariens um ein Beträchtliches übersteigt. Im Ergebnis der Untersuchungen wurden bisher 294 Gräber freigelegt. In den bisher erforschten Gräbern wurden allein mehr als 3.000 Goldgegenstände mit einem Gesamtgewicht von über sechs Kilogramm gefunden, deren Vielfalt – über 38 verschiedene Arten – beeindruckend ist. Zudem wurden zahlreiche Gegenstände aus anderen Materialien freigelegt – mehr als 160 Gegenstände aus Kupfer, über 230 Erzeugnisse aus Feuerstein sowie ca. 90 Gegenstände aus Marmor. Darüber hinaus wurden zahlreiche Schalen und Panzer von Weichtieren aus dem Mittelmeerraum entdeckt, aus denen rund 1.100 Schmuckstücke gefertigt worden sind – Armreifen, Perlen und Applikationen. Was die 650 freigelegten Tongefäße betrifft, ist Keramik eine häufig anzutreffende Grabbeigabe. Unter den freigelegten Gegenständen stechen zwei mit Goldfarbe verzierte Tongefäße heraus.
Im Museum werden ferner einzigartige Exponate aus der hellenistischen, römischen und spätantiken Epoche gezeigt, seltene Formen vormünzlicher Zahlungsmittel, über 2.000 Gold-, Silber-, Bronze- und Kupfermünzen aus der Antike und dem Mittelalter. Zu sehen sind Steininschriften aus der Geschichte des bulgarischen Staates, die landesweit umfangreichsten Sammlungen von frühbulgarischem Feuersteinschmuck sowie von Schmuckstücken aus dem Zweiten Bulgarenreich (1185 – 1393). In sechs Ausstellungsräume sind 150 Ikonen (ХIV. – ХIХ. Jahrhundert) aus der reichhaltigen Ikonensammlung des Museums exponiert, darunter ausgesprochen seltene und wertvolle Stücke sowie Meisterwerke der Tryawnaer Ikonenmalerschule. Mit seiner Ikonensammlung reiht sich das Varnaer Museum hinter dem Landesgeschichtsmuseum in Sofia ein.
Eintrittskarten und Informationsmaterialen sind im Foyer erhältlich. Der Souvenirshop hat neben Andenken und Informationsmaterialien auch spezialisierte Literatur etc. im Angebot.
Die Exposition ist chronologisch geordnet, von Materialien aus verschiedenen geschichtlichen Epochen bis hin zur Entwicklung der Zivilisation im Laufe der Jahrtausende in der Region von Varna.

Montag – Sonntag 10:00  – 17:00

kein Ruhetag bis 1. Oktober

Touristisches Informationszentrum – Varna

Saison (Mai bis September)
Jeden Tag- 9.00-19.00
Zeit in der Nebensaison (Oktober bis April)
Montag bis Freitag – 8.30 -17.30

St. Kiril und St. Metodiy Str., Stadt Varna

Tel: +359 52 820690
Tel: +359 882 644679
E-mail: office@varnainfo.bg
Website: visit.varna.bg

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