Belogradchik Festung

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Die Belogradchik Festung befindet sich 1,5 km von der Stadt Belogradchik entfernt, auf den berühmten Belogradchik Felsen.
Die Festung besteht seit der römischen Zeit. Im 1.-3. Jh. n. Chr. bauten die Römer Straßen durch die neuen Provinzen des Imperiums auf der Balkanhalbinsel, ebenso Festungen, um diese zu schützen.
Der Zweck der Belogradchik Festung war es, die Strecke von der Stadt Ratsiariya ( Nahe des heutigen Dorfes Archar in der Gegend um Vidin) zu kontrollieren. Die Römer bauten den höchsten Teil der Festung aus, die sogenannte Zitadelle. Wenige Meter von ihr entfernt liegen die Ruinen einer anderen Festung – „Latinsko Kale“, die als eine unterstützende Wehranlage diente.
Bei der Teilung des Römischen Imperiums im Jahre 395 trat der Balkan innerhalb der Grenzen von Byzanz. Am Ende des 7. Jh. fiel die Belogradchik Festung ins Territorium des neugeschaffenen bulgarischen Staates.
Zu Zeiten Zar Ivan Sratsimirs (1356-1396) wurde die Festung erweitert und verstärkt. Im Jahre 1936 eroberten die Osmanen die Festung und bauten sie später um. In ihr wurde eine Garnison aufgestellt für die Verteidigung des westlichen Teils des Imperiums und, um den Aufstand der Bulgaren zu unterdrücken.
Im Jahr 1850, als der Belogradchik Aufstand niedergeschlagen wurde, führte man die Anführer durch einen der Gänge der Festung und köpfte sie. An dieser Stelle erhebt sich heute ein Denkmal in Gedenken an ihr Heldentum. Während des Serbisch-Bulgarischen Kriegs (1885) wurde die Festung zum letzen Mal benutzt und diente als eine militärische Anlage. Im 41. Amtsblatt von 1965 wurde sie zum Architekturdenkmal erklärt.
Die Belogradchik Festung besteht aus drei separaten Innenhöfen, mit einer Gesamtfläche von 10210 m², und einer Wehranlage. Noch heute sieht man an den Festungsmauern Schießscharten für die Gewehre und drei Bastionen und Scharten für die Kanonen.
Die höchste Stelle der Festung, Erster Stein genannt, bietet einen herrlichen Ausblick auf das Balkangebirge.
Die Gegend ist wegen der Schönheit der Belogradchik Felsen und den unzähligen historischen Sehenswürdigkeit sehr beliebt bei den Touristen. Nicht weit von Belogradchik befindet sich die Höhle Magura, wo Felsmalereien aus den unterschiedlichen historischen Epochen erhalten sind.

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