Das Kloster von Maglizh „St. Nikolaos“

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Das Kloster von Maglizh „St. Nikolaos“ befindet sich 1 km nördlich von Maglizh auf den Hängen des Balkangebirges „Stara Planina“.
Nur 13 km östlich von Kazanlak und 33 km von Stara Zagora entfernt.
Es besteht aus einem Komplex aus einer Kirche, Wohn- und Arbeitsgebäuden und zwei Kapellen, die „St. Peter und Paul“ und „St. Michael, dem Erzengel“ geweiht sind.
Bis heute hatte das Kloster drei Namen: „Erzengel Michael“, „St. Peter und Paul“ und „St. Nikolaos“. Das älteste Objekt, welches hier aufbewahrt wird, ist ein Räuchergefäß, auf dem es eine griechische Inschrift von 1233 n. Chr. gibt. Aus der Zeit, in der der Zar Iwan Assen II. regiert hat (1218 – 1241 n. Chr.). Das Gefäß verbindet die Geschichte des Klosters mit dem Zweiten Bulgarischen Reich (1185 – 1393 n. Chr.).
Nach dem Einmarsch der osmanischen Eroberer im XIV. Jahrhundert wurde das Kloster mehrmals geplündert, angezündet und wiederaufgebaut.
Im Jahre 1834 begann der Bau des heutigen Klosterheiligtums, das im architektonischen Sinne ein einschiffiges, kuppelloses Gebäude mit einer Apsis ist. Interessant an dem Kloster ist auch, dass einige von den gemalten bulgarischen Heiligen in Trachten gekleidet wurden.
Während des russisch-türkischen Krieges (1877-1878) haben die Osmanen das Kloster erneut niedergebrannt, aber die ansässigen Menschen haben es innerhalb von nur eineinhalb Jahren wieder aufgebaut.
Im heiligen Kloster gab es eine kulinarische Schule. Hier fanden eine Reihe von Revolutionären Zuflucht, die in der Befreiungsbewegung gegen die osmanische Besatzung teilgenommen haben. Mehrmals hat auch der Apostel der Freiheit Vasil Levski (1837-1873) im Kloster übernachtet.
Seit 1922 ist das Kloster ein Mädchen- Kloster, das derzeit von mehreren Nonnen bewohnt wird.
Das Kloster bietet Unterkunft für eine begrenzte Anzahl von Besuchern, deswegen ist eine vorige Reservierung empfehlenswert. Die Zimmer sind bescheiden, ohne Badezimmer und Toilette.
Vom Kloster von Maglizh beginnt der Wanderweg zum Naturschutzgebiet „Vinishki Kamak“, wo man die Ikone „St. Troitsa“ (Heilige Dreifaltigkeit) in den Felsen eingeschlagen findet.

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