Nationalpark-Museum Shipka, Bergspitze Shipka

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Das Nationalpark-Museum Shipka befindet sich auf der gleichnamigen Bergspitze (1326 m) des Balkangebirges, 28 km von Kazanlak und 22 km von Gabrovo entfernt. Der Park umfasst 26 Denkmäler, wiederhergestellte Positionen der Batterien und Bunker der Verteidiger des Shipka-Passes während des Russisch-Türkischen Kriegs von 1877-78.
Das Monument für die Freiheit ist das größte unter den Denkmälern des Parks. Sein Umriss erinnert an eine mittelalterliche bulgarische Festung und ist aus mehreren Kilometern Entfernung sichtbar. Durch freiwillige Spenden des bulgarischen Volkes errichtet, wurde das Denkmal am 26. August 1934 eröffnet. Es hat eine Höhe von 31,5 m und 890 Treppenstufen führen hinauf.
Ein großer Löwe aus Bronze – das Wahrzeichen Bulgariens – schützt den Eingang des Monuments. Auf den restlichen drei Wänden des Gebäudes stehen die Namen Shipka, Sheynovo und Stara Zagora, Schlachtfelder bei der Verteidigung des Passes.
Im Erdgeschoss, in einem Marmorsarkophag liegen die Gebeine der Verteidiger Shipkas. Der Sarkophag ist auf vier liegende Löwen aus Stein gestellt. Davor, wie Wache stehend, sind die Statuen eines bulgarischen Widerstandskämpfers und die eines russischen Soldaten aufgestellt.
In den restlichen sieben Stockwerken des Museums sind die persönlichen Gegenstände der Widerstandskämpfer und Soldaten ausgestellt: Medaillen, Photos, Waffen und Dokumente, die in Zusammenhang mit den Kämpfen bei Shipka stehen. Hier wird auch eine Kopie der Samarsko Flagge aufbewahrt, die erste Aufstandsflagge der bulgarischen Widerstandskämpfer.
Auf dem letzten Platz des Monuments der Freiheit bietet sich ein herrlicher Ausblick auf die Umgebung.
Im Park-Museum werden Informationsmaterial und Souvenirs verkauft. Transportmittel und Wandertouren führen zu den einzelnen Objekten im Park.
Der Russisch-Türkische Krieg von 1877-78 wird zwischen dem Osmanischen Reich und Russland geführt. An der Seite von Russland beteiligen sich ebenfalls Serbien, Montenegro, Rumänien, die bulgarischen Widerständler und das Finnische Leib-Garde-Regiment.
Der Krieg endet siegreich für Russland mit der Unterzeichnung des San Stefano Friedensvertrags, der später aufgehoben und durch den Berliner Vertrag ersetzt wurde. In der bulgarischen Geschichtsschreibung spricht man offiziell vom Russisch-Türkischen Befreiungskrieg, der zur gänzlichen Unabhängigkeit Serbiens, Montenegros und Rumäniens führte. Ein Teil Bulgariens wird zum Vasallen-Fürstentum und der andere Teil bleibt innerhalb des Osmanischen Reiches als eine autonome Provinz, genannt Ostrumelien.
Im Herbst 1885 schließt sich Ostrumelien dem Fürstentum Bulgarien an.

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