Batoshevo-Kloster „Uspenie Bogorodichno” – Dorf Batoshevo

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Das Batoshevo-Kloster “Uspenie Bogorodichno” (Mariä Himmelfahrt) liegt ca. 25 km von Sevlievo und ca. 7 km von Batoshevo entfernt.
Einer Steinplatte nach wurde das Kloster zur Zeit der Herrschaft von Zar Mihail II. Asen (Regierungszeit 1246- 1256) erbaut. Nach der Eroberung Bulgariens durch die Osmanen verwahrlost das Gotteshaus. Erneuert wird es im Jahre 1809, als sich der Mönch Isay unweit der Klosterruinen niederlässt. Der Bau des neuen Klosters beginnt 1835. Die Hauptkirche „Sveta Bogoroditsa“ (Heilige Jungfrau Maria) wird 1836 von Baumeister Konstantin aus der Stadt Peshtera errichtet. Zur gleichen Zeit entstehen auch die Wohngebäude.
Nach seinem Wiederaufbau etabliert sich das Batoshevo-Kloster als Gelehrten- und Revolutionszentrum.
Während des Aprilaufstands im Jahre 1876 umstellt ein Räuber-Bande das Kloster und steckt es in Brand. Der Nord- und Westteil des Klosters sowie ein Teil der Kirche fallen den Flammen zum Opfer. 1878 werden die zerstörten Gebäude wieder aufgebaut.
Die holzgeschnitzte Ikonostase mit Pflanzenornamenten aus 12 Bildern mit Schöpfungsmotiven gilt als eines der bedeutendsten Werke der Schnitzmeister aus der Troyaner Schule. In der Kirche sind die Ikonen „Hl Erzengel Michael“, „Hl. Jungfrau Maria“, „Christus Pankreator“ u.a. zu sehen. Ein ausgesprochenes Kunstwerk sind zudem die Wandmalereien im offenen Narthex. Das Kloster ist ein architekturgeschichtliches Kulturdenkmal (Ministerratsbeschluss von 1971).
Im Kloster sind Informationsmaterialien und Ikonen erhältlich. Bei Interesse erzählen die Mönche gern mehr über die Geschichte des Klosters. Seinen Festtag begeht das Batoshevo-Kloster am 15. August. Das Kloster ist ein funktionierendes Mönchskloster und bietet Übernachtungsmöglichkeiten.

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