Kiten

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Das Kurstädtchen Kiten liegt an der Schwarzmeerküste, nur 5 km von der Stadt Primorsko entfernt und 55 km südlich von Burgas. Kiten hat gerade einmal 1.000 Einwohner. Allerdings strömen in den Sommermonaten zahlreiche Touristen herbei, um hier ihren Urlaub zu verbringen. Die mittleren Juli-Temperaturen liegen bei 23-24 °C. Ein Vorteil der kleinen Stadt ist die einzigartige Verbindung von Strand und Gebirge (Strandzha). Ein weiterer Reichtum sind die beiden herrlichen Meeresbuchten Karaagach und Altiman sowie die weitläufigen Strände. Der Nordstrand namens Altiman ist in der gleichnamigen Bucht gelegen und beeindruckt mit herrlichen Dünen. Die südliche Bucht Urdoviza ist in zwei Strände unterteilt – „Kiten-Süd“ und „Camping-Kiten“.
In der Antike gab es auf dem Gebiet des heutigen Kurstädtchens eine Siedlung, von der Festungsmauern erhalten sind, die restauriert wurden. Die heutige Siedlung wurde 1932 gegründet. Der Name Kiten entstammt der Tatsache, dass die Stadt von weitem einem Blumenstrauß ähnelt (Kitka = Strauß).
Bei archäologischen Untersuchungen wurden in der Südbucht zahlreiche Funde geborgen – Arbeitswerkzeuge aus Stein und Bein sowie Keramikgefäße, die man im Museum der Stadt Sozopol besichtigen kann.
Der Legende nach hat in den ersten Jahren der osmanischen Fremdherrschaft in der Festung Urdoviza ein Mädchen namens Stana Urdovizka gelebt, dessen Schönheit in aller Munde war. Der osmanische Sultan war so von ihrer Schönheit bezaubert, dass er ihr einen Heiratsantrag machte. Das Mädchen stimmte der Hochzeit zu, jedoch unter einer Bedingung – dass das Gebiet, das ein Reiter auf einem „schnellen Pferd“ von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang in ihrer Heimatregion umreiten kann, künftig von jeglichen Steuern befreit wird. Der Sultan war einverstanden. Eines Morgens sattelte das Mädchen sein Pferd und streifte den ganzen Tag über durch die bewaldeten Hügel und Täler des Strandzha-Gebirges. Am Abend, nachdem die Reiterin fast das gesamte Strandzha-Gebirge umritten hatte, galoppierte sie in Richtung Meeresufer. An der Bucht angelangt, fiel ihr Pferd tot um. Auch die schöne Maid starb an Erschöpfung. Die hiesige Bevölkerung wurde von den Steuern befreit, die Bucht erhielt den Namen Altiman (Pferdebucht).
Heute ist Kiten eine angenehme Kurstadt mit zahlreichen Privathotels, Privatunterkünften, Ferienheimen und Campingplätzen. Die einzigartige Verbindung von Strand und Gebirge, die weitläufigen Strände mit vielfältigen Attraktionen und Möglichkeiten für den Fischfang bieten unvergessliche Ferien. Die Gastronomie- und Freizeiteinrichtungen sind zahlreich und vielfältig – Restaurants, Pizzerien, Tavernen, Bars und Diskotheken.
Die Nähe zu Primorsko erweitert die Übernachtungs- und Freizeitmöglichkeiten. Ganz in der Nähe befindet sich zudem das Ropotamo-Reservat, wo man die Mündung des gleichnamigen Flusses per Boot erkunden kann. An den Stränden von Kiten und Primorsko kommt keine Langeweile auf – hier kann man surfen, Jet fahren, tauchen, Volleyball am Strand spielen oder einfach nur in der Sonne auftanken. Der Karaagach-Fluss, der unweit von Kiten ins Meer mündet, ist sehr fischreich und der Lieblingsplatz der sich im Kurstädtchen erholenden Angler.

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