Naturschutzgebiet „Silkosiya”

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Das Naturschutzgebiet „Silkosiya” ist das erste das erste Reservat in Bulgarien. Mit Verfügung Nr. 8485 vom 29.06.1933 wurde es vom Ministerium für Ackerbau und staatliches Vermögen zum streng geschützten staatseigenen Wald “Gorna Elenitsa – Silkosiya” im Flur der Dörfer Balgari und Kosti, Gemeinde Tsarevo, Region Burgas, mit einer Fläche von 1022,6 Hektar erklärt. Später wurden die Umrisse der geschützten Fläche und der Pufferzone mehrmals geändert worden.
Das Naturschutzgebiet „Silkosiya” bewahrt einen wertvollen Reichtum an Flora und Fauna im Strandzha Gebirge. Das Territorium des Reservats liegt auf einer Höhe von 100 bis 250 über dem Meeresspiegel. Vorherrschend sind hier kastanienfarbige Waldböden und gebleichte Lößböden.
Pflanzlicher Reichtum dieses Wildparks ist beachtenswert. Es kommen hier 260 Arten von höheren Pflanzen vor. Davon zählen Holzarten 14, Sträucher – 17, mehrjährige Krautpflanzen – 143, und einjährige und zweijährige Pflanzen – 70. Sie vertreten 22.6 % von der Strandzha Flora und bestimmen den hohen Wert des geschützten Gebiets.
„Silkosiya” ist ein typisches Waldreservat. Hier wachsen Wälder aus Buche und Eiche, gedeihen meergrüne Sträucher- Rhododendren (Rhododendron Ponticum L.), Kirschlorbeer (Prúnus laurocerásus), Europäische Stechpalme (Ilex aquifolium), Pontischer Seidelbast (Daphne pontica). Das mittlere Alter der Bäume beträgt 120-130 Jahre, in einzelnen Fällen übersteigt es sogar 200 Jahre.
Besonders beeindruckend sind Waldformationen aus Trauben-Eiche (Quercus polycarpa) und Orient-Buche (Fagus orientalis). Als Begleiter der Hauptholzarten kommen Elsbeere (Sorbus torminalis), Speierling (Sorbus domestica), Silber-Linde (Tilia tomentosa), Feldahorn (Acer campestre) und Kultur-Birne (Pyrus communis) vor.
Das Reservat verfügt über ein reiches Fauna – es sind hier 50 geschützte Tierarten festgestellt. Von den Amphibien kommen Wechselkröte (Pseudepidalea viridis), Laubfrosch (Hila arborea, L.) und der Griechische Frosch (Rana graeca) vor, sie sind durch das Gesetz über biologische Vielfalt geschützt.
Von den Reptilien trifft man hier an: Blindschleiche (Anguis fragilis) und Scheltopusik (Ophisaurus apodus), Balkan-Springnatter (Coluber caspius), Äskulapnatter (Elaphe longissima), östlichen Vierstreifennatter (Elaphe sauromates) und europäischen Eidechsennatter (Malpolon monspessulanus) – sie alle gehören zu geschützten Arten. Kennzeichnend für diese Ortschaft sind Griechische Landschildkröte (Testudo hermanni) und Maurische Landschildkröte (Testudo graeca).
Außerordentlich vielfältig ist das Vogelreich. Typisch für das geschützte Gebiet sind Eichelhäher (Garrulus glandarius), Pirol (Oriolus oriolus), Nachtigall (Erithacus megarhynchos), Samtkopf-Grasmücke (Sylvia melanocephala) und große Dorngrasmücke (Sylvia communis), Buchfink (Fringilla coelebs), Amsel (Turdus merula), verschiedene Arten von Spechtvögeln, Greifvögeln etc.
Die Tierwelt wird ergänzt durch Säugetiere: Wildschwein (Sus scrofa), Waldkatze (Felis silvestris), Steinmarder (Martes foina), Baummarder (Martes martes), Wolf (Canis lupus) usw.
Naturschutzpark ist jegliche menschliche Tätigkeit verboten, ausgenommen die Überwachung, die Besuche mit wissenschaftlichen Zweck, Wanderungen von Touristen auf markierten Wegen, darunter auch mit dem Bildungsziel.
Für Führungen und Vorträge sollen sich die Touristen an die Kreisinspektion für Umweltschutz und Gewässer – Burgas wenden. Die Vorträge werden von Fachangestellten dieser Inspektion gehalten.

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