Kloster Sveti Atanasij, Dorf Zlatna livada

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Das Kloster „Sveti Atanasij” liegt auf einem Hügel über dem Dorf Zlatna Livada, circa 15 km von Chirpan entfernt.
Man geht davon aus, das dies das älteste Kloster in Europa ist, da historischen Angaben zufolge Sveti Atanasij der Erzbischof von Aleksandria das Kloster im Jahr 344 persönlich gründete. Er besuchte anlässlich des ökumenischen Konzils in Serdika im Zeitraum 343 – 344 die heutigen bulgarischen Gebiete. Seine Hagiographie besagt, dass er sich in der Nähe von Beroe (dem heutigen Stara Zagora) aufenthielt und ein Kloster gründete. Die Stelle, an der das Kloster gebaut wurde, wurde nicht zufällig gewählt, da einst der wichtige Weg Konstantinopel-Serdika in der Nähe vom Kloster führte. Außerdem erhob sich über dem Kloster eine wichtige Festung, deren Ruinen auch heute besichtigt werden können. In der Nähe befand sich ebenfalls ein thrakisches Nymphäum – ein Heiligtum, gewidmet den Nymphen, das Sveti Atanasij in ein christliches Wasserheiligtum umwandelte. Heute glaubt man immer noch, dass das Wasser von der Klosterheilquelle heilend ist.
In den Felsen über dem Kloster befindet sich eine Einsiedlerei, in welcher der Heilige und seine Nachfolger Tage lang in Fasten und Vereinsamung verbrachten. Die Einsiedlerei ist für die Besucher des Klosters ebenso zugänglich.
Während seiner jahrhundertealten Geschichte wurde „Sveti Atanasij” mehrfach errichtet und zerstört. In den 80er Jahren des ХХ. Jhs. wurde ein neues großes Gebäude des Klosters erbaut. Den Legenden nach hat sich hier auch Vasil Levski (1837 – 1873) versteckt sowie andere Teilnehmer an der Nationalbefreiungsbewegung gegen die osmanische Macht im XIX Jh.
Im Kloster wird die ägyptische Ikone von Sv. Atanasij aufbewahrt, die 2003 während des Besuchs des Patriarchen von Alexandria Petros VІІ. dem Kloster geschenkt wurde. Eine weitere Kostbarkeit ist eine Kopie des Reims Evangeliums.
Das Kloster Sveti Atanasij funktioniert als Mädchenkloster, hat drei Kirchenfeiertage – den 18. Februar, den 2. Mai und den 14. Oktober. Im Kloster wird Unterkunft angeboten, jedoch mit Voranmeldung.
Weiteres über die Klostergeschichte können die Besucher den Informationsbroschüren entnehmen, die in der Kirche verkauft werden.

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