Naturpark Belasitsa

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Der Naturpark Belasitsa befindet sich im gleichnamigen Gebirge, im Südwesten Bulgariens, an der Grenze zu Griechenland und Mazedonien.
Belasitsa ist der jüngste Naturpark des Landes (Verordnung Nr. RD-925 vom 28.12.2007 des Ministers für Umwelt und Wasserwirtschaft). Die Parkverwaltung ist seit dem 1. September 2008 tätig.
Bisher sind in Belasitsa rund 1.200 Pflanzenarten gelistet, von denen einige unter das Artenschutzgesetz fallen (Gesetz über die biologische Vielfalt), bulgarische und Balkan-Endemiten (Arten, die nur in einer bestimmten Umgebung vorkommen), als auch Arten, die in der Konvention über den internationalen Handel mit geschützten Arten aus der wilden Flora und Fauna erfasst sind. Gelistet sind ferner 1.500 Arten Wirbellose und ca. 180 Arten Wirbeltiere.
Die Vogelwelt des Naturparks zählt 120 Arten. Von besonderem Interesse sind die Mittelmeerpopulationen, die territorial und zahlenmäßig nur sehr begrenzt in Bulgarien anzutreffen sind. Dazu zählen u. a die Orpheusgrasmücke (Sylvia hortensis Gmelin) und der Blassspötter (Hippolais pallida Hemprich&Ehrenberg). Zwei Vogelarten sind Balkan-Endemiten – die Balkan-Ohrenlerche (Eremophila alpestris balcanica Reichenow) und die Alpenbraunelle (Prunella collaris subalpina Brehm).
Im Naturpark Belasitza werden geschützte und endemische Tier- und Pflanzenarten, einzigartige und repräsentative Populationen und Ökosysteme in den unbewaldeten Gebirgszonen geschützt.
Die Hauptwanderwege im Park führen zu den Hütten Belasitsa und Kongur, wobei der Endpunkt der Routen häufig der Kamm des Belasitsa-Gebirges ist. Ausgangspunkt der Wanderwege sind die Dörfer Kolarovo, Klyuch und Skrat. Der Wanderweg von der Kongur-Hütte zum Tumba-Gipfel, wo die Grenzen dreier Staaten aufeinander treffen (Dreiländereck), verläuft über den gesamten Hauptkamm sowie die Hauptgipfel, einschließlich über die höchste Erhebung des Belasitsa-Gebirges – den Radomir-Gipfel (2029 m). Im Park wurden vier thematische Wanderwege angelegt – „Schmetterlinge und Blumen von Belasitsa“, „Das Leben der Kastanie“, „Ameisenpfad“ und „Freunde“. Entlang der Wanderwege gibt es Informationstafeln mit interessanten und neugierigen Fakten, die Touristen die Umgebung sowie die Flora und Fauna näherbringen.
Am Fuße des Naturparks Belasitsa erstrecken sich acht Dörfer, durch die viele der markierten Wanderwege führen. Die Dörfer bieten Übernachtungsmöglichkeiten in traditionellem Ambiente. Auf dem Parkterritorium gibt es zwei Berghütten – Belasitsa und Kongur. Unweit des Naturparks befindet sich die Gedenkstättenanlage Samuil-Festung, die in Gedenken an die tragischen Ereignisse der Schlacht beim Dorf Klyuch im Jahre 1014 errichtet wurde. Die Anlage liegt außerhalb der Stadt Petrich entlang der Straße nach Zlatarevo unweit des Naturparks Belasitsa. Ca. 10 km vom Park entfernt befindet sich zudem die Gegend Rupite.

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