Das Paläontologische Museum – Assenovgrad

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Das Paläontologische Museum in Assenovgrad gehört zu den meist interessanten Museen im Lande. Es wurde im Jahre 1990 als Filiale zum Nationalen Naturwissenschaftlichen Museum in Sofia gegründet. Ein großer Teil dessen Sammlungen ist dem Biologielehrer Dimiter Kovachev zu verdanken, der viele Jahre vor der offiziellen Eröffnung des Museums Materialien gesammelt hat.
Die Museumsexpositionen beginnen im zweiten Stockwerk des Gebäudes. Der erste Teil der Sammlung im zweiten Stockwerk ist den wirbellosen Organismen und deren Resten gewidmet. Die Sammlung umfasst Fossilien der Еinzelligen zu den zweilagigen Organismen (Korallen und koloniale Korallen), dreilagigen Tieren (Schnecken) usw. Die nächste Exposition macht die Besucher mit verschiedenen Arten von Wirbeltieren bekannt, die das Rhodopengebiet in ferner Vergangenheit bewohnt haben. Hier können sich die Besucher ein Bild anschauen, auf dem Tierarten vor Millionen von Jahren darstellt sind. Darunter sind Nashorne, Giraffen und Gazellen, was auf das Klima in dieser Zeit und das vielfältige Tierreich schließen lässt. Vor mehr als 8 Millionen Jahren waren dies natürliche Bewohner dieser Gebiete und die Gebeine und Fossilien, die während zahlreicher Expeditionen gefunden wurden, stellen es unter Beweis.
Das Museum beherbergt auch andere interessante Illustrationen, welche die Fauna der vergangenen Epochen nachbilden.
Im Paläontologischen Museum in Assenovgrad wird das einzige vollständig erhalten gebliebene Skelett der Hyäne aufbewahrt, entdeckt in Bulgarien sowie auch der einzige vollständig erhalten gebliebene Kopf einer Säbelzahnkatze (Smilodon). Hier befindet sich auch das weltweit einzige vollständig erhaltengebliebene Knochengerüst des Tigers Metailurus.
Angesichts des großen Werts dieses Exponats wird im Museum in Assenovgrad nur dessen Kopie ausgestellt, das Originalstück wird im Nationalen Naturwissenschaftlichen Museum in Gewahrsam gehalten. Ein weiteres Ausstellungsexponat, einziges in seiner Art, ist der Oberkiefer des Tieres Kalimantsia bulgarica.
Im Museum in Assenovgrad werden Fossilien des Affen Mesopithecus delsoni aufbewahrt, der zu den meist wohlerhaltenen Exemplaren weltweit gehört. Im Jahre 2003 hat der Entdecker dieser Art – der amerikanische Professor Delson, auf dessen Namen der Affe genannt ist, beim Besuch des Paläontologischen Museums erklärt, dass er nicht ein besser erhaltengebliebenes Exemplar je gesehen hätte.
Im Museum gibt es Fossilienfunde von Mastodons, Gazellen, Antilopen, des dreizehigen Urpferdes (Hiparion) etc.
Im ersten Stockwerk des Museums sind Überreste von Rüsselsäugetieren ausgestellt. Hier befindet sich auch das meist attraktive für die Besucher Museumsexemplar – Dinoterium  (Deinotherium giganteum Kaup). Das ist ein riesengroßes Rüsseltier, welches sumpfige Gebiete vor 8 Mio. Jahren bewohnt hat und über 12 Tonnen schwer war. Dieses Fundstück ist einmalig, denn in der ganzen Welt nur fünf ähnliche Knochengerüste erhalten geblieben sind. Das Knochengerüst wurde beim Dorf Ezerovo im Jahre 1967 ausgegraben. Das bulgarische Exemplar hat man für einzigartig, da es eine Vielzahl von Knochen eines Tieres enthält. Wegen seiner Einmaligkeit wird das Originalexponat im Nationalen Naturwissenschaftlichen Museum aufbewahrt. Das Skelett ist in einem Saal mit Abmessungen des Volleyballspielplatzes untergebracht.

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