Höhle „Temnata Dupka“

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Die Höhle „Temnata Dupka“ (auf Deutsch „düsteres Loch“) ist eine der längsten Höhlen Bulgariens. Sie befindet sich 52 Kilometer nördlich der Stadt Sofia in einem Felskranz über der Stadt Lakatnik, 27 Meter über dem Pegel des Iskar-Flusses. Anfang der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde sie zu einer Natursehenswürdigkeit erklärt (Erlass Nr. 2910 vom 10.10.1962).
Die Höhle ist eine der ersten, die in Bulgarien erforscht und kartographisch erfasst worden sind. Ihre eingehende Erforschung und die Anfertigung einen genauen Karte läuft bis heute. „Temnata Dupka“ besteht aus einem System mit zwei Hauptgalerien, die miteinander verbunden sind. Die Höhle stellt ein kompliziertes Labyrinth mit Durchlässen, Gängen, Wasserfällen, Stufen, Strudel, Seen und unterirdischen Flüssen dar.
Die Fauna der Höhle ist gut erforscht und mannigfaltig. Hier leben 17 verschiedene Troglobionten – das sind Wesen, sie sich vollständig dem Leben ohne Tageslicht angepasst haben. Ferner sind hier verschiedene Wasserschnecken, primitive Krebstiere und Käfer anzutreffen.
Die Höhle „Temnata Dupka“ ist nicht für Touristen aufbereitet. Ihr Labyrinthcharakter verlangt einen Besuch mit einem erfahrenen Führer und der nötigen Ausrüstung.
Der Eingang zur Höhle liegt in den schönen Fesen von Lakatnik, die ebenfalls eine Natursehenswürdigkeit sind. Sie sind örtlich bis zu 250 Meter hoch. In den Jahrtausenden haben Wind und Wetter aus dem weichen Kalkgestein die wundersamsten Formen geschaffen. Einige sehen Türmen ähnlich, andere wiederum spitzen Zacken oder Pyramiden. 1966 wurden die Felsen von Lakatnik zu einer Natursehenswürdigkeit erklärt. Bis zu ihnen führt ein gepflegter Pfad mit Geländer und Rastplätzen, der bei der Quelle „Zhitolyub“ gegenüber dem Bahnhof von Lakatnik seinen Anfang nimmt. Über ihn gelangt man zur sogenannten „alpinen Wiese“ – ein Lieblingsort für Wergwanderer und Kletterer. Von dort führen Abzweigungen zu den Höhlen „Temnata Dupka“ und „Zidanka“. Auf der Wiese selbst befinden sich eine Schutzhütte und verschiedene Freizeitmöglichkeiten. Schlägt man die breite Allee rechts ein, kommt man bis zur sogenannten „schwarzen Wand“. Am oberen Teil dieses Orts steht die Schutzhütte „Orlovo Gnesdo“ (auf Deutsch „Adlernest“).
Auf der Felsspitze steht ein Denkmal für die Gefallenen des Aufstandes von 1923, das von weitem zu sehen ist.
Die Felsen sind eine beliebte Destination für Kletterer, genauso aber auch ein geeigneter Ort für Wanderungen – die sattgrünen Wiesen bieten reichlich Platz für Picknick und Bikwak. Von den Felsen von Lakatnik hat man eine wunderbare Aussicht auf das Tal des Iskar-Flusses.
Am Bahnhof von Lakatnik nehmen viele touristische Wanderwege ihren Anfang. Eine der populären Routen führt über das Dorf „Milanovo“ zur Baude „Parshevitsa“.

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