Smolyan Seen – Natursehenswürdigkeit

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Die Smolyan Seen befinden sich an der linken Böschung des Tals des Cherna Flusses und nördlich unter den Orheus Felsen und der Spitze Snezhanka (1926 m ü.d.M.) in Rhodopen. Die Seen sind über das ganze Tal verstreut – von den Orheus Felsen bis zu Smolyan selbst. In der Vergangenheit gab es ca. 20 Seen, jedoch sind heute nur sieben gut geformte Seen erhalten, die anderen haben sich in Sümpfe verwandelt. Im Frühling und im Herbst bilden sich aus den Sümpfen wieder kleine Seen. Andere verwandeln sich in Fischteiche.
Der erste See befindet sich am Rand der Stadt Smolyan, links von der Straße nach Pamporovo und Plovdiv – Keryanov Gyol (bekannt auch als Platenoto). Auf dem unteren Ende wurde der See künstlich zugeschüttet und ist dadurch einer der größeren Seen. Unmittelbar über diesem See befindet sich ein kleinerer mit dem Namen – Milusheviya Gyol. Weiter oben, entlang der Straße nach Devin, unter Smolyans Stadtviertel Ezerovo befindet sich der dritte See – Silazha. An seinem unteren Ende gibt es eine kleine Insel, bewachsen mit Schilf. Hier sind gemütliche Plätze zum Zelten und Fischen zu finden. Ein bisschen weiter nach oben, entlang der Straße, an der engen Kurve, befindet sich noch ein See – Osmanov Gyol. In seiner Nähe befinden sich noch ein paar kleinere Seen, jedoch trocknen davon manche im Sommer aus.
Weiter nach oben, entlang der Straße zu Hütte „Smolyan Seen” und dann nach rechts, befindet sich der größte See – Lagera. Hier kann man auch gemütliche Plätze zum Zelten und Fischen finden. Am schönsten sind die letzten drei Seen. Sie liegen am höchsten – direkt unter den Felsen selbst. Kurz nach der Abbiegung zur Hütte „Smolyan Seen”, entlang der Straße zum Lift, befindet sich der Trevisto See. Etwa 30% von seiner Fläche ist bedeckt mit einer 1 m dicken Torfschicht, wo im Sommer eine üppige Vegetation wächst. Sechs Meter weit von Trevisto See befindet sich der Bistro See. Die zwei Seen sind durch einen Flussarm, der mit Steinen gesäumt ist, verbunden.
Der Bistro See ist vermutlich der schönste. In seinem Wasser spiegeln sich die jahrhundertealten Fichten, die sich auf seinem östlichen Ende befinden. An beiden Enden sind große Steine verstreut, die kleinen Inseln ähnelt. Der See ist nicht mehr als 1 m tief. Man kann den Boden durch das kristallklare Wasser sehr gut sehen. Auf dem unteren Ende des Sees gibt es eine künstliche Aufschüttung. Darauf geht der touristische Weg zu Hütte „Studenets”.
Der höchste See – Matnoto, befindet sich 200 m weit von dem Bistro und dem Trevno Seen. Dorthin führt ein steiler Gehweg, der ab der Straße zwischen den zwei Seen, anfängt. Während des Aufstiegs zum höchsten See müssen die Touristen aufmerksam sein – da die Gefahr von herunterfallenden Steinen besteht. Die Aussicht ist beeindruckend – der See ist versteckt zwischen den dichten Fichtenwäldern unmittelbar unter den Felsen. Licht kommt kaum durch die hohen Bäume zu dem See, das Wasser des Sees scheint dunkel, sogar schwarz zu sein, dadurch heißt er Matnoto See (der trübe See). Dieser ist der tiefste See von allen – 4,5 m.

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