Trigrader Schlucht

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Die Trigrader Schlucht ist ein sieben Kilometer langer Gebirgseinschnitt, den der Trigrader Fluss in Millionen Jahren in die Marmorfelsen nördlich des Rhodopen-Dorfes Trigrad gegraben hat. Seit 1963 hat die Schlucht Schutzgebiet-Status (Verordnung Nr. 4021/06.12.1963).
Stellenweise ist die Schlucht bis zu 300 m breit, in der 2-3 km langen Klamm sind die Felswände jedoch nur ganze 100 m voneinander entfernt. Auf der Westseite ragen die Senkrechtfelsen 180 m in die Höhe – die Himmelsstürmer auf der Ostseite erreichen bis zu 350 m. Mit diesen gewaltigen Ausmaßen liegt sie der Größe nach bulgarienweit auf dem dritten Rang. Entlang des Flusses verläuft die stellenweise in den Fels verbreiterte Straße nach Trigrad – eine typische einspurige Gebirgsstraße mit Gegenverkehr. Diese erfordert vom Autofahrer erhöhte Aufmerksamkeit und viel Toleranz, da man an den engen Ausweichplätzen in den Kurven oft den Gegenverkehr abwarten muss. Die sich am Fluss entlang schlängelnde Straße und die zu beiden Seiten überhängenden hohen Felsen lassen den Eindruck entstehen, dass Trigrad ein entfernt gelegener und unzugänglicher Ort sei und die Felsen gleich Festungsmauern die Geheimnisse des Gebirges wahren. Die gewaltigen Senkrechtfelsen, die im oberen Teil der Schlucht nur wenige Meter voneinander entfernt sind, sowie die sich nur mit Mühe durchkämpfenden Strahlen der Sonne sind respekteinflößend – die herrliche Natur der Rhodopen vervollkommnet das Bild.
Am Eingang der Teufelsrachenhöhle (Dyavolkso Garlo) verschwindet der Trigrader Fluss, um 530 m entfernt aus einer tiefer gelegenen Höhle wieder ans Tageslicht zu treten. Die Teufelsrachenhöhle ist für Besucher zugänglich. Mit ihrem 42 m hohen Wasserfall ist sie eine der meist beeindruckenden, begehbaren Höhlen. Die Gegend ist sehr höhlenreich. Allerdings sind die meisten nur sehr klein (lediglich 12 Höhlen haben eine Länge von über 100m). Sehr interessant ist auch die Haramiya-Höhle auf einem Felskranz gegenüber der Teufelsrachenhöhle. Hier wurden Überreste von Wohnstätten aus dem Neolithikum gefunden. Heute beherbergt sie Nachbildungen ihrer einstigen Bewohner. Die Höhle ist nur mit Spezialausrüstung und einem Bergführer erreichbar. In unmittelbarer Nähe befindet sich zudem die herrliche Yagodina-Höhle.
Die Straße durch die Schlucht führt in das malerische Rhodopen-Dorf Trigrad – ein Dorf mit sehr gastfreundlichen Menschen, zahlreichen Unterbringungsmöglichkeiten und weiteren Freizeitmöglichkeiten. In der Umgebung des Dorfes gibt es etliche Wanderwege, entlang derer man die herrliche Natur der Rhodopen entdecken kann.
 

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