Ahtopol

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Ahtopol befindet sich 90 km südlich von Burgas und 14 km südöstlich von Tsarevo. Die südlichste Küstenstadt Bulgariens liegt auf einer kleinen felsigen, 500 m langen und ca. 300 m breiten Halbinsel. Das hiesige Klima ist ausgesprochen günstig für Bade- und Strandurlaub – viele Sonnentage und Kühle aus den Wäldern des Strandzha-Gebirges. Die mittlere Juli-Temperatur in der Stadt beträgt 22-23°C.
Ahtopol kann auf eine alte Geschichte verweisen – in der Bucht wurden zahlreiche Anker gefunden, die vom Leben auf der Halbinsel in verschiedenen historischen Epochen zeugen. Funde wie eine Steinaxt und Keramik-Fragmente belegen, dass das heutige Ahtopol bereits in der Neu- und Kupfersteinzeit besiedelt war. Auch haben hier die Thraker in der Bronzezeit ihre Spuren hinterlassen. Ausgangs des V. Jahrhunderts v. Chr. existierte hier bereits eine athenische Kolonie namens Agatopolis. (Der Name ist griechischen Ursprungs: „agatos“ – „gut“, „Polis“ – „Stadt“). Die Stadt wird in den geschichtlichen Analen über den Aufstand der Bojaren Asen und Petar gegen die byzantinische Herrschaft (1185) erwähnt. 1396 wird sie von den Osmanen erobert.
Im Oktober 1918 fiel Ahtopol den Flammen zum Opfer. Lediglich die 1796 erbaute Kirche „Vaznesenie Gospodne“ und ein Teil der Klosterkirche „Sveti Yani“ (Heiliger Ivan, der Vorbote) überstanden die Feuersbrunst. Nach dem Brand entstand ein völlig neues Ahtopol.
Heute ist Ahtopol ein kleines Küstenstädtchen mit einem schönen Strand, angenehmen Restaurants und Hotels. Die Übernachtungsmöglichkeiten sind vielfältig – vom Hotel bis hin zu einem gemieteten Zimmer oder einem Bungalow. Ahtopol liegt weitab der großen Seebäder, weswegen vor allem Touristen hierher kommen, die Ruhe und Entspannung suchen. Entspannende Sonnenbäder am Strand können mit Spaziergängen durch die Wälder des nahe gelegenen Strandzha-Parks kombiniert werden. Hier gibt es zahlreiche Wanderwege unterschiedlicher Länge und Schwierigkeitsgrade. Ganz in der Nähe befinden sich andere kleine Seebäder wie Tsarevo, Losenets, Varvara, Sinemorets und der südlichste Ort der bulgarischen Schwarzmeerküste – Rezovo.

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