Höhle Lepenitsa

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Die Höhle Lepenitsa befindet sich in den westlichen Rhodopen, unter dem Gipfel Syutkya (2186 m), 10 km südwestlich von der Stadt Rakitovo und 11 km südlich von Velingrad entfernt.
Sie ist 1525 m lang, liegt auf einer Meereshöhe von 975 m und hat eine Denivelierung von 10 m. Die Höhle ist von Rakitovo und Velingrad aus ebenfalls zu erreichen.
Die Höhle Lepenitsa ist auf drei Ebenen gegliedert. Die untere hat eine Länge von 273 m und sie wird von einem unterirdischen Fluss durchquert. Auf der zweiten Ebene bilden sich bei Regenwetter vier Seen, während bei trockenem Wetter sie nur zwei sind. Die dritte Ebene ist trocken, jedoch nicht zugänglich.
Die Höhle ist reich an Stalaktiten, Stalagmiten und Stalaktonen und außerordentlich schön. Hier wurden beeindruckende Höhlenperlen entdeckt, die heutzutage im Naturkundemuseum in Sofia besichtigt werden können.
Um Lepenitsa und die Höhlen ringsherum erforschen zu können, gründeten die Einwohner von Rakitovo 1930 den ersten Standort der Bulgarischen Höhlengesellschaft – Sofia. Noch früher, in den Jahren 1925 und 1927, unternahm der Akademiker Ivan Buresh (1885-1980) als Leiter der Zarennaturkundemuseen höhlenwissenschaftliche Forschungen während seines Besuchs von Lepenitsa.
1931 wurden etwa 400 Meter von der Höhle erforscht und kartiert, dann folgten weitere Expeditionen, jedoch das vollständige Kartieren und Erforschen kamen erst im Jahr 1973 zustande.
Die Höhlenfauna ist außerordentlich vielfältig und interessant. Bislang sind 24 Tierarten bekannt, von denen 6 als Troglobionte (sie leben ausschließlich in den Höhlen) kategorisiert wurden.
In Lepenitsa leben 6 Fledermausarten. Die Höhlentemperatur ist circa 10 Grad.
Nachdem die Höhle mehr als 50 Jahre lang für Besucher unzugänglich war, stellt sie heute ein touristisches Objekt dar. Sie wurde 1960 zur Natursehenswürdigkeit erklärt. Sie wird ausschließlich in Begleitung von einem Höhlenführer und mit einer speziellen Ausrüstung betreten, sowie in Gruppen, die nicht mehr als 10 Personen einschließen. Der Verkehr in der Höhle verläuft ausschließlich auf bestimmten Marschrouten. Während der Höhlenbesichtigung sind das Rauchen, der Alkohol- und Rauschgiftkonsum sowie das Berühren und Zerbrechen von Höhlenformationen strengstens verboten.

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