Militärhistorisches Museum, Sofia

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Das Nationale Militärhistorische Museum wurde am 4. Juli 1916 gegründet. 1956 wird dem Museum das Marinemuseum in Varna angeschlossen, später folgt das Park-Museum der Kampfbruderschaft „Vladislav Varnenchik“. Das Luftfahrtmuseum nahe Plovdiv ist ebenfalls eine Filiale des Sofioter Museums.
Während seines fast hundertjährigen Bestehens wurden im Militärhistorischen Museum über eine Million Exponate gesammelt – Zeugen der bulgarischen und europäischen Militärgeschichte. Es ist das landesweit einzige Museum, das seinen Besuchern drei Expositionen anbietet: Kriegstechnik im Freien, eine ständige Ausstellung und Sammlungen.
Die Freiluftausstellung zeigt über 230 Exponate Artilleriewaffen, Flug- und Schiffstechnik. Hier kann man die erhaltenen Raketen-Sätze Skad, Frog und SS-23 besichtigen.
Die im Mai 2005 eingeweihte ständige Exposition erzählt auf 2.400m2 Ausstellungsfläche über die Geschichte der bulgarischen Streitkräfte, über Siege, Ruhm und Heldentum von der Gründung des bulgarischen Staates bis in die Gegenwart. Die ersten Räume sind den bulgarischen Streitkräften im Mittelalter gewidmet, gefolgt von den Befreiungskriegen, dem Russisch-Türkischen Krieg 1877-78 und den Balkankriegen (1912-13), wobei die glänzenden Siege der Bulgarischen Armee Eingang in die Weltanalen der Militärgeschichte gefunden haben. Veranschaulicht wird die Beteiligung der Streitkräfte am Ersten und Zweiten Weltkrieg sowie an Militäreinsätzen der jüngsten Gegenwart. Die Sachgebiete werden mit über 28.000 Exponaten aus dem Museumsfundus dokumentiert.
Zudem beeindruckt die Ausstellung mit interessanten Nachstellungen, Klangeffekten und einer ungewöhnlichen Kombination aus Exponaten und Bildern namhafter bulgarischer Maler.
Die Sammlungen des Museum sind auf das Fachpublikum ausgerichtet. Im ersten Raum sind Stich- und Feuerwaffen zu sehen. Besondere Aufmerksamkeit ist den Waffen aus den königlichen Sammlungen gewidmet – von Fürst Alexander I. von Battenberg (Regierungszeit 1879-1886) und Zar Boris III. (1918 – 1943).
Die Orden-Sammlungen sind in zwei Räumen ausgestellt. Im ersten Ausstellungsraum sind 960 Orden, Medaillen und Abzeichen zu sehen, die die Entwicklung des bulgarischen Auszeichnungssystems dokumentieren. Im zweiten Raum werden erstmals die Auszeichnungen von Todor Shivkov (1954 – 1989 bulgarisches Staatsoberhaupt) gezeigt. Die Uniformensammlung präsentiert 600 Exponate, die die Entwicklung der bulgarischen Militäruniformen nach Zeitabschnitten und Truppengattungen veranschaulichen.
Das Museum bietet Lehrprogramme für Kinder an.

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